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Verunreinigung

Östlich von Büsbach und Münsterbusch, im heutigen Stolberg und auf dem Gebiet der damaligen Reichsabtei Kornelimünster, trieben die Wasser der Inde zwei Kupfermühlen an, die Bocksmühle und die Buschmühle, deren Gebäude noch erhalten sind.

Durch Eintrag von Sickerwasser aus einer alten Industriehalde der Kali Chemie und den so genannten Vegla-Poldern, ist sie ab Stolberg unter anderem mit Dünnsäure stark verschmutzt. Seit 19. September 2005 liegt ein öffentlich-rechtlicher Vertrag vor, nach dem die huminsäurehaltigen Sickerwässer an den Poldern aufgefangen und über eine Förderleitung auf das Betriebsgelände des Stolberger Unternehmens "Saint-Gobain Glass" und von dort weiter zur Kläranlage Stolberg-Steinfurt geführt werden sollen. Dieses Projekt wird voraussichtlich 10 Mio. Euro kosten. Es muss mindestens 30 Jahre lang betrieben werden.

Die Kali-Halde der Kali Chemie (Rhenania) gegenüber dem Vegla-Polder und durch den Saubach getrennt, ist auf Stolberger Stadtgebiet die größte Altlast des Kreises Aachen.

2007 wurde eine Behandlungsanlage für Sickerwässer aus den Vegla-Poldern auf dem nördlichen Firmengelände der Saint Gobain Glass in Betrieb genommen, und die Einleitungen in die Inde sind seitdem sauberer.

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